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Fachklinikum für Psychiatrie/Psychosomatik/Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychosomatik/-psychotherapie Bernburg KTQ®-Zertifikat 2006-01-00K
Olga-Benario-Straße 16 bis 18 06406 Bernburg Telefon: 03471/34-3 Telefax: 03471/34-4200 Internet: http://www.salus-lsa.de/index.php?M=221
Das Fachklinikum Bernburg ist ein modernes und leistungsfähiges Zentrum für Psychiatrie/Psychosomatik/ Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychosomatik/ Psychotherapie im Herzen Sachsen-Anhalts. Seine historischen Wurzeln reichen bis in das Jahr 1875 zurück, als am Rande von Bernburg die Landesheil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke im Herzogtum Anhalt eingerichtet wurde. Am Standort Bernburg verfügt das Fachklinikum heute über 220 vollstationäre Betten und 26 psychiatrische Tagesklinikplätze. Die Behandlungskonzepte sind nach Indikationen bedarfsgerecht ausdifferenziert, wobei ein ganzheitlich orientierter Ansatz verfolgt wird, der auch die unterschiedlichen sozialen Lebensumstände der Patienten berücksichtigt.
Seinen überregionalen Versorgungsauftrag nimmt das Fachklinikum weiterhin durch zwei Tageskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie mit 14 Plätzen in Dessau und 16 Plätzen in Wittenberg wahr. Anspruch des gemeinsamen Handelns aller im Fachklinikum Bernburg tätigen Berufsgruppen ist es, den Gesundungsprozess der Patientinnen und Patienten auf Basis der modernern diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten durch individuelle Zuwendung und einfühlsames Verstehen zu fördern.
Landeskrankenhaus für Forensische Psychiatrie Bernburg Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Olga-Benario-Straße 16 - 18 06406 Bernburg Telefon: 03471/34-4602 Telefax: 03471/34-4668 Internet: http://www.salus-lsa.de/index.php?M=222
Im Landeskrankenhaus für Forensische Psychiatrie Bernburg mit 179 Plätzen werden alkoholkranke, polytoxikomane und drogenabhängige Straftäter zur Besserung und Sicherung nach § 64 Strafgesetzbuch (StGB) untergebracht. Diese Form des Maßregelvollzuges wird vom Gericht angeordnet, wenn eine Straftat im ursächlichen Zusammenhang mit der Suchtmittelabhängigkeit des Beschuldigten steht und das Risiko erneuter Straftaten durch eine wirksame Therapie reduziert werden kann.
Der im Januar 2001 bezogene Neubaukomplex der Forensischen Klinik Bernburg, wo alkoholkranke Patienten therapiert werden, ist durch hohe Sicherheitsvorkehrungen nach innen und außen geprägt. In einem zweiten bzw. dritten Bauabschnitt sind in den Jahren 2004 bzw. 2007 weitere Kapazitäten zur Behandlung drogenabhängiger Patienten entstanden. Das differenzierte therapeutische Konzept der Klinik geht von einem mehrdimensionalen Ansatz aus. Dementsprechend werden die suchtspezifischen Persönlichkeits- und Verhaltensprobleme stets im Kontext mit sozialen, situativen und anderen individuellen Einflussfaktoren bearbeitet, die das Deliktgeschehen letztlich bedingt haben. Ziel der Behandlung ist es, die Patienten zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung ohne Straftaten zu befähigen. In diesem Sinne trägt die Klinik auch langfristig zu einem wirksamen Schutz der Bevölkerung bei, denn: Menschen, die als gebessert aus dem Maßregelvollzug entlassen werden, sind erheblich seltener rückfällig als Straffällige aus Justizvollzugsanstalten. |