|
Vorrausetzung einer stationären Behandlung, die vollständig von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, ist eine Einweisung aufgrund einer stationär behandlungsbedürftigen internistischen Erkrankung. Bei planbaren Aufnahmen wird um telefonische Absprache mit Oberärztin Dr. med. Starke (05621-7952251) gebeten. Behandlungsschwerpunkte: Die Abteilung Naturheilverfahren ist eingebettet in die Innere Abteilung und hat ihren Schwerpunkt in der Behandlung funktioneller Erkrankungen, insbesondere bei entzündlichen und funktionellen Magen-Darm Erkrankungen, in der Schmerztherapie, Störungen des Immunsystems (Infektionen, Allergien, Abwehrschwäche) sowie begleitend bei Tumorerkrankungen und Ernährungsstörungen. Als teilnehmende Klinik am Modellprojekt klinische Ernährungsmedizin wird besonderen Wert auf die Behandlung ernährungsabhängiger Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen) nach ernährungsmedizinischen Gesichtspunkten gelegt. Die Integrative Ernährungsmedizin bietet ein ganzheitliche Konzept in der Behandlung von Essstörungen (Anorexia nervosa und Bulimie) an, bei der sich, individuell auf den Patienten abgestimmt, interdisziplinär internistische, ernährungsmedizinische, naturheilkundliche und psychotherapeutische Behandlungen ergänzen. Therapieverfahren: Ganzheitliche qualitative diagnostische Methoden (Konsitutions-, Reflexzonendiagnostik und Methoden der traditionellen chinesischen Medizin, sowie Mikronährstoffanalysen, Verdauungsparameter und Mikrobiologie der Stuhlflora) ergänzen das vorhandene akutmedizinische Diagnostikspektrum, um unter Einbeziehung der biographischen, seelischen und körperlichen Wechselwirkungen, die zugrundeliegenden Krankheitsursachen im Zusammnehang zu verstehen und einen individuellen ganzheitlichen Therapieansatz zu finden. Konventionelle und komplementäre Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten ergänzen sich auf diese Weise optimal. Die naturheilundlichen Reiztherapien haben zum Ziel, mit nebenwirkungsarmen Methoden die funktionellen Regulationsmöglichkeiten des Menschen anzuregen, damit sich die Selbstheilungskräfte entfalten können und so neben der Symptombehandlung ein harmonisches psycho-physisches Gleichgewicht angestrebt wird. Im stationären Bereich besteht die Möglichkeit einer hohen Therapiefrequenz und der Kombination sich ergänzender Therapieverfahren. Je nach Indikation, kommen Phytotherapie (Heilpflanzen), Homöopathie, Mikrobiologische Therapie (Immunregulation über den Darm), Mikronährstoffe, Diät, Neuraltherapie und Akupunktur zum Einsatz. Ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlich orientierten Therapie ist die naturheilkundliche Pflegebehandlung durch besonders qualifiziertes Pflegepersonal. Die pflanzlichen Heilwirkungen kommen in Form von Teezubereitungen, Wickeln, Auflagen, Einreibungen sowie in der Wundbehandlung zum Einsatz. Weiterhin finden Bewegungstherapie, balneo-physikalische Maßnahmen, Wassergymnastik, Massagen, Reflektorische Atemtherapie, Atemgymnastik, Qi Gong und Progressive Muskelrelaxation n. Jacobson, Stressmanagement und Gesprächstherapie Anwendung. Der Patient wird in Krankheitsverständiss, Veränderungsmöglichkeiten und Autonomie unterstützt und auf dem Wege zu seiner individuell bestmöglichen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität begleitet. |