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Aufgabenbereiche: Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen der Halsweichteile, der Brust- und Bauchwand, des Binde- und Stützgewebes (Allgemeinchirurgie), der Bauchhöhle (Viszeralchirurgie) und unfallbedingter Erkrankungen (Traumatologie). Diagnostik: Neben den klassischen Verfahren, wie Erheben der Krankengeschichte und des körperlichen Befundes, Röntgen- und Laboruntersuchungen, werden die Ultraschalldiagnostik sowie die Computertomographie (CT) und die Kernspinuntersuchung (MRT) eingesetzt. Operationen: In der Viszeralchirurgie werden neben Eingriffen an der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse insbesondere Operationen an den Organen der Bauchhöhle, so zum Beispiel Eingruffe an der unteren Speiseröhre, am Magen, am Zwölffingerdarm und am gesamten Dünn- und Dickdarm sowie am Mastdarm durchgeführt. Operationen an der Gallenblase und am Wurmfortsatz („Blinddarm“) werden fast immer laparoskopisch (sog. „Schlüsselloch-Operation“) durchgeführt. Nur bei sehr fortgeschrittenen Entzündungen und unübersichtlichen anatomischen Strukturen werden diese Organe in der „offenen“ Operationstechnik entfernt. Die laparoskopische Methode wird weiterhin zur Abklärung unklarer Erkrankung im Bauchraum, aber auch zum Lösen von Verwachsungen und zur Anlage eines Bandes zur Verkleinerung des Magens eingesetzt. Ein wesentlicher Bereich der Allgemeinchirurgie beinhaltet den Verschluss der natürlichen Bruchpforten (Leisten-, Schenkel- oder Nabelbrüche) und der nach Operationen entstandenen Narbenbrüche. In der Unfallchirurgie umfasst die operative Versorgung von Knochenbrüchen und Weichteilverletzungen alle Lokalisationen der oberen und unteren Extremitäten. Außer den Verletzungen des Skelettsystems werden Verletzungen der Bauchhöhle und der Brusthöhle behandelt. Neben diesen routinemäßig durchgeführten Eingriffen haben sich in der Chirurgie der Schilddrüse und der Enddarmerkrankungen (z.B. Hämorrhoiden), in den Hüftgelenkersatzoperationen (Prothetik), in der rekonstruktiven Fußchirurgie und in der operativen Therapie der krankhaften Fettsucht besondere Schwerpunkte entwickelt. Ambulante Chirurgie: Zunehmend häufiger werden in den letzten Jahren Operationen ambulant durchgeführt. Zum Spektrum gehören z.B. Metallentfernungen, Spiegelungen des Kniegelenkes, Korrekturen von Narben, Operationen an der Hand und am Enddarm. Diese Eingriffe können aber nur nach Abwägen der individuellen Risiken und auch nur im Einvernehmen mit dem Patienten in der Tagesklinik erbracht werden. So ist es dringend erforderlich, dass die Patienten nach dem Eingriff zu Hause durch Angehörige oder einem Pflegedienst betreut werden können. Intensivüberwachung: Nach größeren Operationen sowie bei komplexeren Verletzungsmustern oder komplizierten Krankheitsbildern der Bauchorgane werden die Patienten zunächst auf der Intensivstation behandelt. Hier werden sie über Monitore ständig überwacht und können bei Bedarf künstlich beatmet werden. Die Ärzte der Intensivstation führen auch die Eigenblutspende vor den geplanten größeren Operationen durch ( siehe auch die Präsentation der Abteilung für Anaesthesie und Intensivmedizin ).. Rehabilitation: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankengymnastik und der physikalischen Therapie behandeln die Patienten täglich um eine rasche Mobilisation zu erreichen. Zum Einsatz kommen neben klassischer Krankengymnastik und Massage auch Wärme- und Kältetherapie sowie Elektrotherapie. Nach größeren viszeral- oder unfallchirurgischen Operationen betreuen die Sozialarbeiterinnen des Krankenhauses die Patienten mit. Sie organisieren Weiterbehandlungen in Rehabilitationskliniken und geriatrischen Sonderabteilungen, beraten Patienten und deren Angehörige über Versorgungsmöglichkeiten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus und helfen bei der zeitnahen Miteinbeziehung eines Pflegedienstes für die häusliche Versorgung. |