 |
 |
|
 |
|
Chefarzt: Matthias auf dem Brinke In der Asklepios Fachklinik Fürstenhof stehen nach umfangreichen Bauarbeiten 43 Betten zur Rehabilitation gemäß den Phasen C und D nach BAR zur Verfügung. Rehabilitiert werden können Patienten mit sämtlichen neurologischen und neurochirurgischen Krankheitsbildern, so bspw. nach ischämischen Hirninfarkten, Hirnblutungen, Subarachnoidalblutungen, nach Hirntumoren oder Unfällen mit Beteiligung des Gehirns, aber auch Erkrankungen des peripheren Nervensystems wie das Guillan-Barré-Syndrom. Syndromal sind es Krankheitsbilder mit Lähmungen oder Gefühlsstörungen, Störungen der Sprache oder des Sprechens, neurologisch bedingten Störungen des Schluckens, aber auch neuro-psychologische Krankheitsbilder mit Störungen des Gedächtnisses, des Antriebes oder affektiven Veränderung. Allgemeines: Die Klinik für neurologische Rehabilitation besitzt nach dem Umbau 43 Betten für die Phasen C und D. Seit Juni 2007 verfügt die Abteilung, vertreten durch den Chefartz Matthias auf dem Brinke, über die Weiterbildungsermächtigung von 12 Monaten. An apparativer Diagnostik stehen sämtliche relevanten diagnostischen Verfahren der Neurologie zur Verfügung:
- Computergestützte neuropsychologische Diagnostik - Computertomographie (Kooperation mit der Stadtklinik Bad Wildungen)- Dopplersonographie- EEG- Elektromyographie- Elektroneurographie- Evozierte Potentiale- Rhinolaryngoskopie (endoskopische Schluckdiagnostik) Behandlungskonzept: Das Behandlungskonzept ist grundsätzlich gekennzeichnet durch eine durchgängige Teamorientierung, die eine enge Absprache zwischen Pflegekräften, Therapeuten, Sozialdienst, Neuropsychologen und Ärzten gewährleistet, so dass Behandlungsstrategien, die individuell bei der Aufnahme abgesprochen werden, im Behandlungsverlauf unter Einbringung der jeweiligen Profession auf den Patienten engmaschig adaptiert werden können.Grundsätzlich erfolgt in den therapeutischen Bereichen eine Orientierung an den jeweiligen Fortschritten der neurowissenschaftlichen Entwicklung, so kann zur motorischen Rehabilitation das Lokomotionstraining mit partieller Körpergewichtsentlastung oder die funktionelle Elektrostimulation zur Anwendung kommen. Behandlungsschwerpunkte: Besondere inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit sind die senso-motorische Rehabilitation nach zentralen und peripheren Erkrankungen sowie die Spastik-Therapie, hier kommen insbesondere moderne therapeutische Verfahren wie die Injektion von Botulinum-Toxin, das redressierende Gipsen, das Lokomotionstraining mit partieller Körpergewichtsentlastung bis hin zur Probeevaluation zur intrathekalen Baclofen-Therapie zur Anwendung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Behandlung neurogener Dysphagien, hier steht als diagnostisches Modul die Rhinolaryngoskopie zur Verfügung, therapeutisch erfolgen Schwerpunktsetzungen im Bereich der FOTT (facio-orale Trakttherapie). |
|
 |
 | |
 |