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Abteilung Psychologie - Was ist Neuropsychologie ?

Ansprechpartner
Herr Dipl.Psych. Peter Kieferdorf
Telefon: 06043/804-310
mail: p.kieferdorf@asklepios.com

Aufgabe der Klinische Neuropsychologie ist es

1. die Auswirkung von Erkrankungen und Schädigungen des Gehirns auf das Befinden, das Erleben und / oder die geistige Leistungsfähigkeit zu untersuchen,

2. Therapiemaßnahmen zur Behandlung dieser Auswirkungen zu entwickeln und einzusetzen.

Es hängt von vielen Faktoren ab - Lokalisation der Schädigung im Gehirn, Ausmaß und Schwere der Erkrankung-, ob und in welcher Ausprägung Veränderungen des Befindens, Erlebens und der geistigen Leistungsfähigkeit eintreten.

Alle psychischen Veränderungen, die auf eine hirnorganische Schädigung zurückzuführen sind, werden als neuropsychologische Störungen bezeichnet.

Ärzte der Neurologischen Klinik
Ergotherapie
Psychologie
Physiotherapie
Klinische Linguistik
Was machen wir?

Die Klinische Neuropsychologie befasst sich allgemeinen mit der Erfassung und Behandlung von Leistungs- und Verhaltensänderungen nach Schädigung des Gehirns.

Bei vielen unserer Patienten finden sich oft Störungen in folgenden Teilbereichen:

:: Gedächtnis und Lernfähigkeit

:: Aufmerksamkeit / Konzentration

:: Wahrnehmung

:: Denken

:: Reaktionsgeschwindigkeit / Psychomotorik

und darüber hinaus bei der Steuerung der Affekte, Persönlichkeitsfunktionen etc.

Aufgaben der Abteilung:

1. Neuropsychologische Diagnostik zur Erfassung kognitiver Funktionen

   :: Einzeltestsitzungen: Dauer ½ bis 1 Stunde

   :: 4-stündige „Dauer-Belastungs-Untersuchung“ in der Kleingruppe

2. Neuropsychologische Therapie: je nach Art und Schwere der diagnostizierten Beeinträchtigungen:

   :: individuelles Einzeltraining: möglichst täglich ½ bis 1 Stunde, Anwendung von Papier-Bleistift- und
      computergestützten Aufgaben

   :: Gruppentraining in der Kleingruppe speziell für die Bereiche Gedächtnis und
      Aufmerksamkeit/Konzentration

3. Klinisch-psychologsiche Diagnostik und Psychotherapie:

   :: Stützung und Verbesserung der Krankheitsverarbeitung, ggf. nach Erfassung relevanter
      Persönlichkeitsvariablen

4. Entspannungstraining

5. Angehörigenberatung

6. Vermittlung ambulanter Weiterversorgung