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Ambulante Operationen Gynäkologie


Viele operative Eingriffe machen keinen stationären Aufenthalt notwendig, d.h. sie werden ambulant, also an einem Tag, durchführt. Dazu werden die Patienten wenige Tage zuvor zur Prämedikationssprechstunde bestellt. Hier werden alle Vorbereitungen (Krankenakte, Aufklärungen, Blutentnahmen, Gespräch mit dem Narkosearzt, ggf. Röntgen usw.) für den Eingriff getroffen. Am Operationstag kommt die Patientin morgens nüchtern (nichts gegessen, getrunken oder geraucht in den letzen acht Stunden) zur Aufnahme. Am Vormittag erfolgt die Operation, und bei komplikationslosem Verlauf kann die Patientin nach kurzem Arztgespräch nachmittags in Begleitung wieder entlassen werden

.

Folgende Eingriffe werden meistens ambulant durchgeführt:

  • Laparoskopie
  • Hysteroskopie
  • Curettagen nach Fehlgeburt oder bei auffälliger Gebärmutterschleimhaut
  • TVT

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Ambulante Operationen - Chirurgie

 

 

ChefarztbeiOP

Die erhebliche Verkürzung der Liegezeit in den letzten Jahren, der zunehmende Patientenwunsch und die rasanten Veränderungen im Gesundheitswesen mit Öffnung und Verbesserung des Übergangs stationär/ambulant haben zu einer großen Zunahme ambulanter Operationen im Krankenhaus geführt. Mittlerweile erfolgen bis zu 30% aller noch vor 10 Jahren stationär durchgeführter Eingriffe in Form von Tages - oder Kurzzeitchirurgie. Unser Haus hat darauf in besonderer  Weise reagiert. Die chirurgische Abteilung führt jeden Dienstag und Donnerstag nachmittags eine so genannte prästationäre Sprechstunde durch. Hier werden alle Patienten, die zu einer geplanten Operation anstehen, vorgestellt, untersucht und der Operationsablauf geplant und vorbereitet. Dies hat dazu geführt, dass eine Aufnahme am Tag vor der Operation zur Ausnahme wurde. Patienten sind mit Abschluss der ambulanten prästationären Untersuchung in vollem Umfang für eine Operation vorbereitet und können am Morgen der Operation im Hause erscheinen, werden im Laufe des Vormittages operiert und bei ambulanten Operationen in den Nachmittags- oder Abendstunden wieder nach Hause entlassen. Dies setzt selbstverständlich eine enge Verzahnung und Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen voraus.

 

Nicht jeder Eingriff eignet sich für eine ambulante Durchführung. Abhängig ist dies auch vom Alter und zusätzlichen Erkrankungen der Patienten. So sind naturgemäß jüngere Patienten bei ambulanten Operationen häufiger vertreten. Im Folgenden soll ein Auszug aus den ambulant im Hause durchgeführten Eingriffen dargestellt werden:

  • Leistenbruchoperationen
  • Metallentfernungen
  • Bauchspiegelungen
  • Eingriffe an Haut und Unterhaut sowie Fettgewebe
  • plastische Operationen
  • kleinere Bruchversorgungen
  • Eingriffe an männlichen Genitalen
  • Operationen bei Krampfadern oder andere kleine Gefäßeingriffe

Im Einzelfall erfolgt das Gespräch über die Möglichkeit einer ambulanten Operation während der Vorbereitungssprechstunde (prästationär).

Ergänzend zur ambulanten Behandlung bietet die Abteilung eine gemeinsam mit den Gynäkologen geführte interdisziplinäre Kurzzeitstation an. Hier finden sich die ambulanten Patienten ein, sowie alle Patienten, deren stationäre Liegezeit planbar unter 3 Tagen ist.

Für jedwede Nachfrage stehen wir selbstverständlich unter den folgenden Telefonnummern für Sie zu Verfügung: 04531/68-1080

 

Mit freundlichen Grüßen

PD. Dr. med. Fröschle

 

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