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1. Minimalinvasive Chirurgie


Diese so genannte „Knopflochchirurgie" ermöglicht in Narkose die Therapie von gutartigen Erkrankungen an Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken. Dies erfolgt möglichst organerhaltend mit einem guten kosmetischen Ergebnis (kaum sichtbare kleine Narben, kein Bauchschnitt). Die Schmerzen nach diesen Operationen sind sehr gering, so dass eine sofortige körperliche Belastung wieder möglich wird und der Eingriff ambulant durchgeführt werden kann.

1.1. Laparoskopie / Pelviskopie (Bauch- bzw. Beckenspiegelung)

Eine am Bauchnabel eingeführte Kamera überträgt das Bild vom Bauchinnenraum auf einen Bildschirm für den Operateur. Kleine, maximal drei bis 5 mm große, Einstiche im Unterbauch an der Schamhaargrenze ermöglichen den Zugang für feine Arbeitsinstrumente, mit denen die Operation erfolgt.

Folgende Operationen werden an unserer Klinik angeboten:

  • Entfernung von Zysten oder gutartigen Tumoren am inneren Genitale
  • Entfernung erkrankter Eierstöcke oder Eileiter
  • Entfernung von Eileiterschwangerschaften
    Ausschälung von gutartigen Muskelgeschwülsten der Gebärmutter (Myome)
  • Behandlung der akut eitrigen Entzündung im inneren Beckenbereich (Adnexitis, Peritonitis)
  • Lösung von schmerzhaften Gewebeverwachsungen (Adhäsionen)
  • Entfernung von wachsender versprengter Gebärmutterschleimhaut (Endometriose)
  • Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit bei unerfülltem Kinderwunsch (Chromopertubation)
  • Abklärung von chronischen oder unklaren Unterbauchschmerzen
  • Durchführung der gewünschten Sterilisation (kostenpflichtig)

1.2. Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung)

Bei der Gebärmutterspiegelung wird ein kameraführendes feines Instrument über die Scheide und den Muttermund in die Gebärmutterhöhle eingeführt, so dass krankhafte Veränderungen sichtbar werden. Über einen kleinen zusätzlichen Arbeitskanal in diesem Instrument können Operationen in der Gebärmutterhöhle durchgeführt werden.

Wir setzen die Hysteroskopie zur Behandlung folgender Erkrankungen ein:

  • wiederholte Menstruationsstörungen
  • Blutungen nach den Wechseljahren
  • Abklärung auffälliger Ultraschallbefunde
  • Abklärung nach häufigen Fehlgeburten oder unerfülltem Kinderwunsch
  • Entfernung von Polypen der Gebärmutterschleimhaut
  • gezielte Probenentnahme von Gewebe in der Krebsdiagnostik
  • Entfernung von gutartigen Muskelgeschwülsten (Myome)
  • vollständige Gebärmutterschleimhautentfernung (Ablation)
  • Entfernung von angeborenen Fehlbildungen (Trennwände) der Gebärmutterhöhle

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