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Sie sollen operiert werden? |
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Wenn Sie sich zu einer Operation ins Krankenhaus begeben, sollten Sie Gesundheitsatteste mitbringen, wie Impfausweis, Allergiepass, Kopien von ärztlichen Befunden, sowie alle Medikamente, die Sie einnehmen. Die Ärzte im Krankenhaus bekommen damit einen besseren Überblick über Ihren derzeitigen Gesundheitszustand. Bei vorbestehenden Erkrankungen ist es eventuell sinnvoll, schon vor dem geplanten Aufnahmetermin einen Besprechungstermin in der Anästhesieambulanz zu vereinbaren, damit noch notwendige Zusatzuntersuchungen schon vor der Aufnahme ins Krankenhaus durchgeführt werden können. Bereiten Sie sich auf eine Operation vor, bei der mit Blutverlust zu rechnen ist, z.B. Totalendoprothesen an Hüfte oder Knie, können Sie schon vor dem Eingriff für sich selbst Blut spenden. Die Eigenblutspende wird im Dr.-Herbert-Nieper-Krankenhaus in Goslar durchgeführt. Sie werden schriftlich über den OP-Termin informiert, wenn die Vorbesprechung in der orthopädischen Ambulanz erfolgt ist. Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen (z.B. ASS, Plavix, Marcumar) und das Zuckermedikament Metformin müssen rechtzeitig vor der Operation abgesetzt werden. Bitte wenden Sie sich spätestens zwei Wochen vor der Operation an den behandelnden Arzt, damit er die notwendigen Veränderungen in der Therapie vornehmen kann. Sollten Sie weitere Fragen haben, besteht jederzeit die Möglichkeit, einen Termin in der Anästhesiesprechstunde zu vereinbaren. |
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Prämedikationssprechstunde |
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Vor jeder Narkose ist ein Vorgespräch mit einem Narkosearzt (Anästhesisten) in der Prämedikationsambulanz notwendig. Hierzu bringen Sie bitte die vollständigen Krankenunterlagen mit. Dazu gehören auch alle Untersuchungsbefunde, die durch Ihren Hausarzt oder andere Ärzte erstellt wurden. Der Anästhesist kann sich so ein umfassendes Bild vom Ihrem Gesundheitszustand machen und eventuell notwendige Zusatzuntersuchungen veranlassen.
Der Anästhesist bespricht mit Ihnen die für Sie beste Narkoseform. Er erklärt Ihnen gerne, welchen Vorteil und welches Risiko die verschiedenen Anästhesieverfahren haben. Sie werden in diesem Gespräch auch über mögliche Behandlungsformen nach der Operationinformiert, wie z.B. Möglichkeiten der Schmerztherapie. Wenn Sie mit dem Narkosearzt das für Sie beste Anästhesieverfahren ausgewählt haben und alle Fragen zum Ablauf geklärt sind, unterschreiben Sie bitte den Aufklärungsbogen, sowie die Einwilligungen für die notwendigen weiteren Maßnahmen. Sie können und sollten vorher alle Fragen stellen, die Sie haben. So ist es uns möglich, auf Ihre Wünsche und Sorgen gezielt einzugehen, die den bevorstehenden Eingriff betreffend. |
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