 |
 |
|
 |
|
Um unsere PatientInnen auch bei schweren Operationen so wenig wie möglich zu belasten, wenden wir bei Eingriffen, die erfahrungsgemäß mit großem Blutverlust verbunden sind, das sogenannte Cell Saver Prinzip an.
Durch eine Kombination von Infusionskonzepten und Wundblutaufbereitung kann dabei weitestgehend auf eine Gabe von Blutkonserven oder auf die Eigenblutspende verzichtet werden. Die Gefahr einer bakteriellen Verunreinigung oder einer Verwechslung mit anderen Konserven ist bei diesem Verfahren im Gegensatz zu Fremdblutgabe oder Eigenblutspende nahezu ausgeschlossen. |
|
 |
 | |
 |
 |
|
 |
|
Alle Ansprechpartner des Institutes für Anästhesiologie finden Sie in unserem Bereich Kontakt/Anästhesiologie. |
|
 |
 | |
 |
 |
 |
|
 |
|
Bei einigen orthopädischen Operationen wie z. B.: Gelenkersatz für Hüfte und Knie oder Wirbelsäulenoperationen kann der Blutverlust während und nach der Operation die Kompensationsmechanismen des eigenen Körpers übersteigen, so dass die Gabe von Blutkonserven notwendig werden kann. Die Verabreichung von Fremdblutkonserven sollte dabei wenn immer möglich vermieden werden, da bestimmte Risiken (Infektion durch Viren oder Bakterien, Unverträglichkeitsreaktionen Verminderung der körpereigenen Abwehr etc.) damit verbunden sind. Die Eigenblutspende vor einer größeren Operation wird daher empfohlen.In unserem Haus ist es in den allermeisten Fällen jedoch möglich, auf eine solche Eigenblutspende zu verzichten, da wir bei allen Patienten, die aufgrund einer größeren Operation und etwaigen Begleiterkrankungen damit rechnen müssten, eine Bluttransfusion zu bekommen, das sogenannte Cell Saver Prinzip anwenden. Darunter versteht man das sofortige Sammeln des während und bis zu sechs Stunden nach der Operation verlorengegangenen, patienteneigenen Blutes in einem sterilen Sammelgefäß, das direkt mit dem Absaugschlauch des Operateurs bzw. mit der Wunddrainage verbunden ist. Bei ausreichender Menge wird dieses gesammelte Blut steril aufbereitet, das heißt konzentriert und gewaschen, so dass alle Verunreinigungen beseitigt werden. Das so gereinigte und konzentrierte Blut wird dann dem Patienten in einem weiterhin sterilen und geschlossenen Kreislauf über ein Infusionssystem zurückgegeben. Die Gefahr einer bakteriellen Verunreinigung oder einer Verwechslung mit anderen Konserven ist bei diesem Verfahren im Gegensatz zu Fremdblutgabe oder Eigenblutspende nahezu ausgeschlossen. Aufgrund unserer apparativen Ausstattung mit drei Cell Saver Geräten wird jeder Patient, bei dem mit einem größeren Blutverlust zu rechnen ist, mit diesem effizienten und risikoarmen Verfahren versorgt. In sehr wenigen Fällen (z. B. wiederholter kompletter Wechsel eines Hüftgelenkes oder Skolisseoperation), bei denen mit sehr großen Blutverlusten zu rechnen ist, die auch mit Störungen des Gerinnungssystems einhergehen, ist dennoch zusätzlich die Eigenblut -und Eigenplasmaspende zu empfehlen. Hier arbeiten wir eng mit der Blutbank des Bayerischen Roten Kreuz in Regensburg zusammen.Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter.
|
|
 |
 | |
 |
 |